Traumasensibilität, Bindungssensibilität und psychosoziale Diagnostik – Arbeiten mit traumabetroffenen Menschen im psychosozialen Kontext/ NEU
Training
Mi, 15.04.2026 09:30 Uhr
—
Fr, 12.06.2026 17:00 Uhr

Forschung und Erfahrungen von Praktiker*innen verdeutlichen, dass viele psychische Erkrankungen nicht selten mit traumatischen Erfahrungen einhergehen. Dies stellt jedoch die Beteiligten oft vor Unsicherheiten: Welche Unterstützung brauchen traumatisierte und multiproblembelastete Klient*innen, um ihren Alltag adäquat bewältigen zu können? Wie zeigen sich Traumafolgen und wie sieht eine stabilisierende Arbeit und bindungssensible Beziehung mit traumatisierten Klient*innen im psychosozialen Bereich ganz konkret in der Praxis aus und was gilt es zu beachten?
Solche und ähnliche Fragen beschäftigen psychosoziale Fachkräfte, an die heute ganz andere Anforderungen gestellt werden als früher. In den letzten Jahren haben sich unter dem Stichwort Traumapädagogik, Traumatherapie und Traumaberatung psychosozial ausgerichtete Konzepte für diesen Bereich ausdifferenziert. Sie richten sich an Fachkräfte, die mit schwer belasteten Klient*innen arbeiten, um durch spezifische Fort- und Weiterbildungen einerseits und die Schaffung tragfähiger Strukturen in den Institutionen andererseits diesen komplexen Arbeitsbereich qualitativ hochwertig auszustatten.
Denn psychosoziale Fachkräfte sind tagtäglich aktiv gefordert, als Antwort auf den traumatischen Vertrauensmissbrauch eine emotional tragende, begegnungsorientierte und »nachnährende« Beziehung möglich zu machen und traumainformierte Unterstützung anzubieten. Diese anspruchsvolle Arbeit wiederum ist nicht möglich ohne eine biopsychosozial angelegte Diagnostik, die dem Biografiegeschehen und der aktuellen Lebenswelt der Betroffenen angemessenen Raum gibt und, traumasensibel gestaltet, gleichzeitig bereits Intervention ist.
In der Fortbildung sollen Grundlagen theoretisch vorgestellt (Traumakonzepte, Bindung, Beziehungsarbeit, psychosoziale Diagnostik, traumapädagogische Haltung und Interventionen) und entlang der Fragen und Erfahrungen der Workshopteilnehmenden praxisorientiert reflektiert werden.
Seminarleitung
Senta Ebinger
M.A. Klinische Sozialarbeit, Traumapädagogin/-beraterin, Sozialarbeiterin im Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst Berlin, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin im Bereich psychosoziale Diagnostik und Intervention.
Veranstaltung weiterempfehlen
S-201-0415-7753
ACHTUNG - 3 Termine:
15.04.2026/ 16.04.2026/ 12.06.2026
Dauer
24 Unterrichtseinheiten
Kosten
Regulär 807,– €, Mitglieder 669,– €
Ort
Den Durchführungsort veröffentlichen wir ca. 2 Wochen vor der Veranstaltung.
Traumasensibilität, Bindungssensibilität und psychosoziale Diagnostik – Arbeiten mit traumabetroffenen Menschen im psychosozialen Kontext/ NEU
Training
Forschung und Erfahrungen von Praktiker*innen verdeutlichen, dass viele psychische Erkrankungen nicht selten mit traumatischen Erfahrungen einhergehen. Dies stellt jedoch die Beteiligten oft vor Unsicherheiten: Welche Unterstützung brauchen traumatisierte und multiproblembelastete Klient*innen, um ihren Alltag adäquat bewältigen zu können? Wie zeigen sich Traumafolgen und wie sieht eine stabilisierende Arbeit und bindungssensible Beziehung mit traumatisierten Klient*innen im psychosozialen Bereich ganz konkret in der Praxis aus und was gilt es zu beachten?
Solche und ähnliche Fragen beschäftigen psychosoziale Fachkräfte, an die heute ganz andere Anforderungen gestellt werden als früher. In den letzten Jahren haben sich unter dem Stichwort Traumapädagogik, Traumatherapie und Traumaberatung psychosozial ausgerichtete Konzepte für diesen Bereich ausdifferenziert. Sie richten sich an Fachkräfte, die mit schwer belasteten Klient*innen arbeiten, um durch spezifische Fort- und Weiterbildungen einerseits und die Schaffung tragfähiger Strukturen in den Institutionen andererseits diesen komplexen Arbeitsbereich qualitativ hochwertig auszustatten.
Denn psychosoziale Fachkräfte sind tagtäglich aktiv gefordert, als Antwort auf den traumatischen Vertrauensmissbrauch eine emotional tragende, begegnungsorientierte und »nachnährende« Beziehung möglich zu machen und traumainformierte Unterstützung anzubieten. Diese anspruchsvolle Arbeit wiederum ist nicht möglich ohne eine biopsychosozial angelegte Diagnostik, die dem Biografiegeschehen und der aktuellen Lebenswelt der Betroffenen angemessenen Raum gibt und, traumasensibel gestaltet, gleichzeitig bereits Intervention ist.
In der Fortbildung sollen Grundlagen theoretisch vorgestellt (Traumakonzepte, Bindung, Beziehungsarbeit, psychosoziale Diagnostik, traumapädagogische Haltung und Interventionen) und entlang der Fragen und Erfahrungen der Workshopteilnehmenden praxisorientiert reflektiert werden.
Seminarleitung
Senta Ebinger
M.A. Klinische Sozialarbeit, Traumapädagogin/-beraterin, Sozialarbeiterin im Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst Berlin, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin im Bereich psychosoziale Diagnostik und Intervention.
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S-201-0415-7753
Mi, 15.04.2026 09:30 Uhr
—
Fr, 12.06.2026 17:00 Uhr
ACHTUNG - 3 Termine:
15.04.2026/ 16.04.2026/ 12.06.2026
Dauer
24 Unterrichtseinheiten
Kosten
Regulär 807,– €, Mitglieder 669,– €
Ort
Den Durchführungsort veröffentlichen wir ca. 2 Wochen vor der Veranstaltung.

