Ängste und Phobien, Zwänge, Tics, Stereotypien und Rituale bei Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung
Seminar
Mo, 05.04.2027 09:30 Uhr
—
Mo, 05.04.2027 17:00 Uhr

Nicht alles, was wir gemeinhin als Zwang bezeichnen, erfüllt die Kriterien für eine psychische Erkrankung, eine Zwangsstörung. Nicht jede Angst ist pathologisch. Aber wo ist die Grenze zwischen »normalem« und krankhaftem Verhalten?
Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung zeigen häufig Ängste und zwanghaft anmutendes Verhalten. Manchmal liegt eine neurologische oder psychische Krankheit zugrunde. Manchmal stellen sie aber auch Anpassungsversuche dar, die im Rahmen von genauer Verhaltensbeobachtung und funktionaler Analyse verstanden werden können.
In diesem Seminar werden Zusammenhänge zwischen Angst und Zwang erläutert. Die Begriffe Zwang, Tic, Stereotypie und Ritual werden definiert und es wird diskutiert, ob und wie sie behandelt werden.
Für wen eignet sich dieser Kurs?
Das Seminar richtet sich an Fachkräfte der Eingliederungshilfe und Sozialpsychiatrie, die Angst- und Zwangsverhalten bei kognitiver Beeinträchtigung besser einordnen möchten:
- Mitarbeitende, die zwischen normalem und krankhaftem Verhalten unterscheiden lernen möchten
- Fachkräfte, die Ängste und zwanghaft anmutendes Verhalten durch Verhaltensbeobachtung verstehen wollen
- Betreuungskräfte, die Anpassungsversuche von tatsächlichen Störungsbildern abgrenzen möchten
- Mitarbeitende, die Behandlungsmöglichkeiten für Zwang, Tic, Stereotypie und Ritual kennenlernen möchten
- Alle interessierten Personen, die sich mit dem Thema Angst und Zwang bei kognitiver Beeinträchtigung auseinandersetzen möchten
Was lernen Teilnehmende im Kurs?
- Zusammenhänge zwischen Angst und Zwang verstehen
- Definition der Begriffe Zwang, Tic, Stereotypie und Ritual
- Abgrenzung zwischen »normalem« und krankhaftem Verhalten
- Diskussion von Behandlungsmöglichkeiten
Kursleitung
Dr. Bernd Schmidt
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie; Funktionsoberarzt am Berliner Behandlungszentrum für psychische Gesundheit bei Entwicklungsstörungen; Lehrauftrag an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin im Studiengang Heilpädagogik
Weitere Angebote im ...
Veranstaltung weiterempfehlen
S-202-0405-8074
Dauer
8 Unterrichtseinheiten
Kosten
Regulär 278,– €, Mitglieder 230,– €
Ort
Den Durchführungsort veröffentlichen wir ca. 2 Wochen vor der Veranstaltung.
Ängste und Phobien, Zwänge, Tics, Stereotypien und Rituale bei Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung
Seminar
Nicht alles, was wir gemeinhin als Zwang bezeichnen, erfüllt die Kriterien für eine psychische Erkrankung, eine Zwangsstörung. Nicht jede Angst ist pathologisch. Aber wo ist die Grenze zwischen »normalem« und krankhaftem Verhalten?
Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung zeigen häufig Ängste und zwanghaft anmutendes Verhalten. Manchmal liegt eine neurologische oder psychische Krankheit zugrunde. Manchmal stellen sie aber auch Anpassungsversuche dar, die im Rahmen von genauer Verhaltensbeobachtung und funktionaler Analyse verstanden werden können.
In diesem Seminar werden Zusammenhänge zwischen Angst und Zwang erläutert. Die Begriffe Zwang, Tic, Stereotypie und Ritual werden definiert und es wird diskutiert, ob und wie sie behandelt werden.
Für wen eignet sich dieser Kurs?
Das Seminar richtet sich an Fachkräfte der Eingliederungshilfe und Sozialpsychiatrie, die Angst- und Zwangsverhalten bei kognitiver Beeinträchtigung besser einordnen möchten:
- Mitarbeitende, die zwischen normalem und krankhaftem Verhalten unterscheiden lernen möchten
- Fachkräfte, die Ängste und zwanghaft anmutendes Verhalten durch Verhaltensbeobachtung verstehen wollen
- Betreuungskräfte, die Anpassungsversuche von tatsächlichen Störungsbildern abgrenzen möchten
- Mitarbeitende, die Behandlungsmöglichkeiten für Zwang, Tic, Stereotypie und Ritual kennenlernen möchten
- Alle interessierten Personen, die sich mit dem Thema Angst und Zwang bei kognitiver Beeinträchtigung auseinandersetzen möchten
Was lernen Teilnehmende im Kurs?
- Zusammenhänge zwischen Angst und Zwang verstehen
- Definition der Begriffe Zwang, Tic, Stereotypie und Ritual
- Abgrenzung zwischen »normalem« und krankhaftem Verhalten
- Diskussion von Behandlungsmöglichkeiten
Kursleitung
Dr. Bernd Schmidt
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie; Funktionsoberarzt am Berliner Behandlungszentrum für psychische Gesundheit bei Entwicklungsstörungen; Lehrauftrag an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin im Studiengang Heilpädagogik
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S-202-0405-8074
Mo, 05.04.2027 09:30 Uhr
—
Mo, 05.04.2027 17:00 Uhr
Dauer
8 Unterrichtseinheiten
Kosten
Regulär 278,– €, Mitglieder 230,– €
Ort
Den Durchführungsort veröffentlichen wir ca. 2 Wochen vor der Veranstaltung.

