Autismus und Depression – erkennen, verstehen und praxisnah begleiten / NEU
Seminar
Do, 10.06.2027 09:30 Uhr
—
Do, 10.06.2027 12:45 Uhr

Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Begleiterkrankungen bei Autist*innen und werden in der sozialpsychiatrischen Praxis dennoch häufig übersehen oder nicht eindeutig erkannt, da sich die Symptomatik oft von klassischen Depressionsbildern unterscheidet. Rückzug, Erschöpfung oder der Verlust von Interessen können sowohl Ausdruck einer Depression als auch Teil autistischer Belastungsreaktionen sein.
Der vierstündige Workshop verbindet aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit langjähriger praktischer Erfahrung aus der Begleitung erwachsener Autist*innen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Abgrenzung zwischen Depression und autistischem Burnout, da sich beide Zustandsbilder in ähnlichen Symptomen zeigen können, jedoch unterschiedliche Unterstützungsansätze erfordern.
Weitere Schwerpunkte sind die Auswirkungen von chronischem Masking, sozialer Isolation und unpassenden Unterstützungsstrukturen sowie praxisnahe Möglichkeiten der Einschätzung und Begleitung im sozialpsychiatrischen Alltag. Anhand von Fallbeispielen werden typische Verläufe gemeinsam reflektiert und Handlungssicherheit im Umgang mit autistischen Erwachsenen mit depressiven Symptomen oder Burnout-Erscheinungen erweitert.
Der Workshop richtet sich an Mitarbeitende der Sozialpsychiatrie und angrenzender psychosozialer Arbeitsfelder, die ihre fachliche Kompetenz im Umgang mit Autist*innen vertiefen und ihre Praxis reflektieren möchten.
Für wen eignet sich dieser Kurs?
- Mitarbeitende der Sozialpsychiatrie und angrenzender psychosozialer Arbeitsfelder
- Beraterinnen und Bezugsbetreuerinnen in Wohn- und Assistenzangeboten für Autist*innen
- Fachkräfte in Kliniken, Tageseinrichtungen und ambulanten Diensten
- pädagogische und pflegerische Fachkräfte, die erwachsene Autist*innen mit psychischen Belastungen begleiten
- alle, die Depression und autistischen Burnout sicher unterscheiden möchten
Was lernen Teilnehmende im Kurs?
- Abgrenzung zwischen Depression und autistischem Burnout
- Auswirkungen von chronischem Masking, sozialer Isolation und unpassenden Unterstützungsstrukturen
- praxisnahe Einschätzung und Begleitung im sozialpsychiatrischen Alltag
- Reflexion typischer Verläufe anhand von Fallbeispielen
- Erweiterung der Handlungssicherheit im Umgang mit autistischen Erwachsenen mit depressiven Symptomen oder Burnout-Erscheinungen
Kursleitung
Anne Bota
Fachreferentin für Autismus und Neurodiversität mit langjähriger Erfahrung in der Betreuung und Beratung neurodivergenter Erwachsener und Erfahrung als Dozentin für die Themen Autismus und Neurodiversität. Master of Arts (Gender Studies), Fachkraft für Integration, Psychologische Beraterin (Personal Coach).
Weitere Angebote im ...
Veranstaltung weiterempfehlen
S-201-0610-8294
Dauer
4 Unterrichtseinheiten
Kosten
Regulär 159,– €, Mitglieder 133,– €
Ort
Den Durchführungsort veröffentlichen wir ca. 2 Wochen vor der Veranstaltung.
Autismus und Depression – erkennen, verstehen und praxisnah begleiten / NEU
Seminar
Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Begleiterkrankungen bei Autist*innen und werden in der sozialpsychiatrischen Praxis dennoch häufig übersehen oder nicht eindeutig erkannt, da sich die Symptomatik oft von klassischen Depressionsbildern unterscheidet. Rückzug, Erschöpfung oder der Verlust von Interessen können sowohl Ausdruck einer Depression als auch Teil autistischer Belastungsreaktionen sein.
Der vierstündige Workshop verbindet aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit langjähriger praktischer Erfahrung aus der Begleitung erwachsener Autist*innen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Abgrenzung zwischen Depression und autistischem Burnout, da sich beide Zustandsbilder in ähnlichen Symptomen zeigen können, jedoch unterschiedliche Unterstützungsansätze erfordern.
Weitere Schwerpunkte sind die Auswirkungen von chronischem Masking, sozialer Isolation und unpassenden Unterstützungsstrukturen sowie praxisnahe Möglichkeiten der Einschätzung und Begleitung im sozialpsychiatrischen Alltag. Anhand von Fallbeispielen werden typische Verläufe gemeinsam reflektiert und Handlungssicherheit im Umgang mit autistischen Erwachsenen mit depressiven Symptomen oder Burnout-Erscheinungen erweitert.
Der Workshop richtet sich an Mitarbeitende der Sozialpsychiatrie und angrenzender psychosozialer Arbeitsfelder, die ihre fachliche Kompetenz im Umgang mit Autist*innen vertiefen und ihre Praxis reflektieren möchten.
Für wen eignet sich dieser Kurs?
- Mitarbeitende der Sozialpsychiatrie und angrenzender psychosozialer Arbeitsfelder
- Beraterinnen und Bezugsbetreuerinnen in Wohn- und Assistenzangeboten für Autist*innen
- Fachkräfte in Kliniken, Tageseinrichtungen und ambulanten Diensten
- pädagogische und pflegerische Fachkräfte, die erwachsene Autist*innen mit psychischen Belastungen begleiten
- alle, die Depression und autistischen Burnout sicher unterscheiden möchten
Was lernen Teilnehmende im Kurs?
- Abgrenzung zwischen Depression und autistischem Burnout
- Auswirkungen von chronischem Masking, sozialer Isolation und unpassenden Unterstützungsstrukturen
- praxisnahe Einschätzung und Begleitung im sozialpsychiatrischen Alltag
- Reflexion typischer Verläufe anhand von Fallbeispielen
- Erweiterung der Handlungssicherheit im Umgang mit autistischen Erwachsenen mit depressiven Symptomen oder Burnout-Erscheinungen
Kursleitung
Anne Bota
Fachreferentin für Autismus und Neurodiversität mit langjähriger Erfahrung in der Betreuung und Beratung neurodivergenter Erwachsener und Erfahrung als Dozentin für die Themen Autismus und Neurodiversität. Master of Arts (Gender Studies), Fachkraft für Integration, Psychologische Beraterin (Personal Coach).
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S-201-0610-8294
Do, 10.06.2027 09:30 Uhr
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Do, 10.06.2027 12:45 Uhr
Dauer
4 Unterrichtseinheiten
Kosten
Regulär 159,– €, Mitglieder 133,– €
Ort
Den Durchführungsort veröffentlichen wir ca. 2 Wochen vor der Veranstaltung.

