Autismus und PDA (Pathological Demand Avoidance) - eine kritische Auseinandersetzung mit einer vermeintlichen Allianz
Seminar
Di, 06.04.2027 09:30 Uhr
—
Di, 06.04.2027 17:00 Uhr

In den letzten Jahren macht eine PDA-Bewegung auf sich aufmerksam, die sich für spezielle Unterstützungsformen bei Kindern und Jugendlichen engagiert, denen extrem ausgeprägte Verweigerungshaltungen nachgesagt werden.
Diese Verhaltensausprägung wird unter dem Leitbegriff Pathological Demand Avoidance (PDA) als ein neuer Subtyp von Autismus ausgewiesen. Tatsächlich gelten neuerdings immer mehr Kinder aus dem Autismus-Spektrum auch als sogenannte PDAler.
Das Seminar greift diesen Trend auf, führt in die Entstehungsgeschichte von PDA ein und beschreibt die zentralen Merkmale dieses Phänomens. Zugleich wird aber auch die Frage diskutiert, ob PDA wirklich ein neues Autismus-Profil darstellt. Ebenso denkbar ist, dass PDA Ausdruck eines nachvollziehbaren, autismusunabhängigen Problemverhaltens ist, das Maßnahmen erfordert, die bislang zu wenig Beachtung finden.
Das betrifft zum Beispiel ein breit angelegtes Unterstützungskonzept für Familien, Kitas und Schulen. Die Erarbeitung geeigneter pädagogischer Unterstützungsmöglichkeiten rundet somit das Seminar ab.
Für wen eignet sich dieser Kurs?
- Fachkräfte der Sozialen Arbeit, die das Phänomen PDA kennenlernen und angemessen reflektieren möchten
- Mitarbeitende, die sich kritisch mit dem Konzept Pathological Demand Avoidance (PDA) auseinandersetzen möchten
- alle, die sich für aktuelle Diskussionen im Autismus-Spektrum interessieren
Was lernen Teilnehmende im Kurs?
- Entstehungsgeschichte und zentrale Merkmale von Pathological Demand Avoidance (PDA)
- kritische Diskussion, ob PDA ein eigenständiges Autismus-Profil darstellt
- alternative Sichtweise von PDA als autismusunabhängiges Problemverhalten
- geeignete pädagogische Unterstützungsmöglichkeiten für Familien, Kitas und Schulen
Kursleitung
Univ.-Prof. em. Dr. Georg Theunissen
Diplom-Pädagoge, Heil- und Sonderpädagoge, Professor für Geistigbehindertenpädagogik und Pädagogik bei Autismus Freiburg (i. Br.), Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Weitere Angebote im ...
Veranstaltung weiterempfehlen
S-201-0406-8181
Dauer
8 Unterrichtseinheiten
Kosten
Regulär 278,– €, Mitglieder 230,– €
Ort
Den Durchführungsort veröffentlichen wir ca. 2 Wochen vor der Veranstaltung.
Autismus und PDA (Pathological Demand Avoidance) - eine kritische Auseinandersetzung mit einer vermeintlichen Allianz
Seminar
In den letzten Jahren macht eine PDA-Bewegung auf sich aufmerksam, die sich für spezielle Unterstützungsformen bei Kindern und Jugendlichen engagiert, denen extrem ausgeprägte Verweigerungshaltungen nachgesagt werden.
Diese Verhaltensausprägung wird unter dem Leitbegriff Pathological Demand Avoidance (PDA) als ein neuer Subtyp von Autismus ausgewiesen. Tatsächlich gelten neuerdings immer mehr Kinder aus dem Autismus-Spektrum auch als sogenannte PDAler.
Das Seminar greift diesen Trend auf, führt in die Entstehungsgeschichte von PDA ein und beschreibt die zentralen Merkmale dieses Phänomens. Zugleich wird aber auch die Frage diskutiert, ob PDA wirklich ein neues Autismus-Profil darstellt. Ebenso denkbar ist, dass PDA Ausdruck eines nachvollziehbaren, autismusunabhängigen Problemverhaltens ist, das Maßnahmen erfordert, die bislang zu wenig Beachtung finden.
Das betrifft zum Beispiel ein breit angelegtes Unterstützungskonzept für Familien, Kitas und Schulen. Die Erarbeitung geeigneter pädagogischer Unterstützungsmöglichkeiten rundet somit das Seminar ab.
Für wen eignet sich dieser Kurs?
- Fachkräfte der Sozialen Arbeit, die das Phänomen PDA kennenlernen und angemessen reflektieren möchten
- Mitarbeitende, die sich kritisch mit dem Konzept Pathological Demand Avoidance (PDA) auseinandersetzen möchten
- alle, die sich für aktuelle Diskussionen im Autismus-Spektrum interessieren
Was lernen Teilnehmende im Kurs?
- Entstehungsgeschichte und zentrale Merkmale von Pathological Demand Avoidance (PDA)
- kritische Diskussion, ob PDA ein eigenständiges Autismus-Profil darstellt
- alternative Sichtweise von PDA als autismusunabhängiges Problemverhalten
- geeignete pädagogische Unterstützungsmöglichkeiten für Familien, Kitas und Schulen
Kursleitung
Univ.-Prof. em. Dr. Georg Theunissen
Diplom-Pädagoge, Heil- und Sonderpädagoge, Professor für Geistigbehindertenpädagogik und Pädagogik bei Autismus Freiburg (i. Br.), Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
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S-201-0406-8181
Di, 06.04.2027 09:30 Uhr
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Di, 06.04.2027 17:00 Uhr
Dauer
8 Unterrichtseinheiten
Kosten
Regulär 278,– €, Mitglieder 230,– €
Ort
Den Durchführungsort veröffentlichen wir ca. 2 Wochen vor der Veranstaltung.

