Crip Time – Behinderung*, Zeit und unterschiedliche Rhythmen / NEU
Workshop
Di, 04.05.2027 09:30 Uhr
—
Di, 04.05.2027 12:45 Uhr

Der Begriff »Crip Time« wurde von Menschen mit Beeinträchtigung und Disability-Communities geprägt und beschreibt, dass Menschen unterschiedliche Zeitlichkeiten, Energien und Rhythmen haben. »Crip Time« stellt normative Vorstellungen von Produktivität, Belastbarkeit und ‹funktionieren müssen« infrage und macht sichtbar, wie stark gesellschaftliche Zeitnormen Menschen ausschließen können.
Im Workshop beschäftigen wir uns mit den Erfahrungen beeinträchtigter und neurodivergenter Menschen im Umgang mit Zeit, Erschöpfung, Überforderung und Anpassungsdruck. Gemeinsam schauen wir darauf, wie diese Perspektiven soziale und sozialpsychiatrische Arbeit verändern können und welche anderen Formen von Zusammenarbeit, Unterstützung und Planung dadurch denkbar werden.
Der Workshop richtet sich an Mitarbeitende aus der Sozialpsychiatrie und angrenzenden Arbeitsfeldern, die mit Menschen mit psychischen Besonderheiten, Neurodivergenz und Mehrfachdiagnosen arbeiten.
*Behinderung bezieht sich hier auf die in der UN-Behindertenrechtskonvention beschriebene Wechselwirkung, die zwischen Menschen mit Beeinträchtigungen und einstellungs- und umweltbedingten Barrieren entsteht.
Für wen eignet sich dieser Kurs?
- Mitarbeitende der Sozialpsychiatrie und angrenzender psychosozialer Arbeitsfelder
- Fachkräfte, die mit Menschen mit psychischen Besonderheiten, Neurodivergenz oder Mehrfachdiagnosen arbeiten
- Mitarbeitende, die eigene Zeit- und Belastungsnormen im Arbeitsalltag reflektieren möchten
- Leitungs- und Planungsverantwortliche in sozialen und sozialpsychiatrischen Einrichtungen
- alle mit Interesse an Disability-Perspektiven auf Zeit, Erschöpfung und Belastbarkeit
Was lernen Teilnehmende im Kurs?
- das Konzept »Crip Time« und seine Ursprünge in Disability-Communities kennenlernen
- Erfahrungen behinderter und neurodivergenter Menschen mit Zeit, Erschöpfung und Anpassungsdruck verstehen
- normative Vorstellungen von Produktivität und Belastbarkeit hinterfragen
- neue Formen von Zusammenarbeit, Unterstützung und Planung entwickeln
Kursleitung
Agnieszka Habraschka
Berater*in, Dramaturg*in und Produktionsleiter*in mit Schwerpunkt auf barrierefreier und anti-ableistischer Kulturarbeit/Performancekunst, Aesthetics of Access sowie intersektionaler Antidiskriminierungsarbeit. Bis März 2024 war Agnieszka Produktionsleiter*in des Netzwerkprojekts Making a Difference. Agnieszka ist neurodivergent, hat nicht sichtbare Behinderungen und Erfahrungen mit Migration und Armut.
Weitere Angebote im ...
Veranstaltung weiterempfehlen
S-201-0504-8262
Dauer
4 Unterrichtseinheiten
Kosten
Regulär 159,– €, Mitglieder 133,– €
Ort
Den Durchführungsort veröffentlichen wir ca. 2 Wochen vor der Veranstaltung.
Crip Time – Behinderung*, Zeit und unterschiedliche Rhythmen / NEU
Workshop
Der Begriff »Crip Time« wurde von Menschen mit Beeinträchtigung und Disability-Communities geprägt und beschreibt, dass Menschen unterschiedliche Zeitlichkeiten, Energien und Rhythmen haben. »Crip Time« stellt normative Vorstellungen von Produktivität, Belastbarkeit und ‹funktionieren müssen« infrage und macht sichtbar, wie stark gesellschaftliche Zeitnormen Menschen ausschließen können.
Im Workshop beschäftigen wir uns mit den Erfahrungen beeinträchtigter und neurodivergenter Menschen im Umgang mit Zeit, Erschöpfung, Überforderung und Anpassungsdruck. Gemeinsam schauen wir darauf, wie diese Perspektiven soziale und sozialpsychiatrische Arbeit verändern können und welche anderen Formen von Zusammenarbeit, Unterstützung und Planung dadurch denkbar werden.
Der Workshop richtet sich an Mitarbeitende aus der Sozialpsychiatrie und angrenzenden Arbeitsfeldern, die mit Menschen mit psychischen Besonderheiten, Neurodivergenz und Mehrfachdiagnosen arbeiten.
*Behinderung bezieht sich hier auf die in der UN-Behindertenrechtskonvention beschriebene Wechselwirkung, die zwischen Menschen mit Beeinträchtigungen und einstellungs- und umweltbedingten Barrieren entsteht.
Für wen eignet sich dieser Kurs?
- Mitarbeitende der Sozialpsychiatrie und angrenzender psychosozialer Arbeitsfelder
- Fachkräfte, die mit Menschen mit psychischen Besonderheiten, Neurodivergenz oder Mehrfachdiagnosen arbeiten
- Mitarbeitende, die eigene Zeit- und Belastungsnormen im Arbeitsalltag reflektieren möchten
- Leitungs- und Planungsverantwortliche in sozialen und sozialpsychiatrischen Einrichtungen
- alle mit Interesse an Disability-Perspektiven auf Zeit, Erschöpfung und Belastbarkeit
Was lernen Teilnehmende im Kurs?
- das Konzept »Crip Time« und seine Ursprünge in Disability-Communities kennenlernen
- Erfahrungen behinderter und neurodivergenter Menschen mit Zeit, Erschöpfung und Anpassungsdruck verstehen
- normative Vorstellungen von Produktivität und Belastbarkeit hinterfragen
- neue Formen von Zusammenarbeit, Unterstützung und Planung entwickeln
Kursleitung
Agnieszka Habraschka
Berater*in, Dramaturg*in und Produktionsleiter*in mit Schwerpunkt auf barrierefreier und anti-ableistischer Kulturarbeit/Performancekunst, Aesthetics of Access sowie intersektionaler Antidiskriminierungsarbeit. Bis März 2024 war Agnieszka Produktionsleiter*in des Netzwerkprojekts Making a Difference. Agnieszka ist neurodivergent, hat nicht sichtbare Behinderungen und Erfahrungen mit Migration und Armut.
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S-201-0504-8262
Di, 04.05.2027 09:30 Uhr
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Di, 04.05.2027 12:45 Uhr
Dauer
4 Unterrichtseinheiten
Kosten
Regulär 159,– €, Mitglieder 133,– €
Ort
Den Durchführungsort veröffentlichen wir ca. 2 Wochen vor der Veranstaltung.

