Der Wille in der Psychiatrie
ONLINE - Vortrag
Mi, 17.11.2027 16:00 Uhr
—
Mi, 17.11.2027 18:00 Uhr

Der Wille ist ein abstraktes Konzept, das in der Psychiatrie eine große Rolle spielt. In der psychiatrischen und juristischen Literatur spricht man vom freien, vom natürlichen, vom vorausverfügten und vom mutmaßlichen Willen. Was genau bedeuten diese Konzepte? Gibt es überhaupt einen freien Willen, und wenn ja, inwiefern kann er frei sein? Welche Rolle spielen biologische und soziale Faktoren, die den Willen beeinflussen? Wie ist das Verhältnis des Willens zu motivational bedeutsamen Affekten und Handlungsmotiven?
Das Konzept des Willens ist vor allem in folgenden Bereichen relevant:
- Bedarfserhebung und Teilhabeplanung
- Personenzentrierung
- Unterbringung
- Zwangsbehandlung
- Gültigkeit von Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten
- Schuldfähigkeit
- (Ärztlich) assistierter Suizid
- Zur Beurteilung dieser Fragen werden Psychiater*innen häufig als Sachverständige herangezogen.
Für wen eignet sich dieser Kurs?
- Fachkräfte aus Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und rechtlicher Betreuung, die sich mit dem Konzept des Willens befassen
- Sozialarbeiter*innen und pädagogische Fachkräfte mit Bezug zu Bedarfserhebung und Teilhabeplanung
- Mitarbeitende, die sich mit Fragen zu Unterbringung, Zwangsbehandlung oder Patientenverfügungen auseinandersetzen
- Fachkräfte mit unterschiedlichen Schwerpunkten, die ethische und rechtliche Aspekte der Willensbildung vertiefen möchten
- alle, die sich für philosophische und psychiatrische Perspektiven auf den freien Willen interessieren
Was lernen Teilnehmende im Kurs?
- verschiedene Konzepte des Willens: freier, natürlicher, vorausverfügter und mutmaßlicher Wille
- philosophische Fragen zur Existenz und Reichweite des freien Willens
- Einfluss biologischer und sozialer Faktoren auf den Willen
- Verhältnis des Willens zu Affekten und Handlungsmotiven
- Relevanz des Willenskonzepts für Bedarfserhebung, Teilhabeplanung und Personenzentrierung
- Bedeutung für Unterbringung, Zwangsbehandlung, Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten
- Zusammenhang mit Schuldfähigkeit und assistiertem Suizid
Kursleitung
Prof. Dr. phil. Dipl.-Phys. Sabine Müller
Professorin für Medizinethik und Neurophilosophie, Diplom-Physikerin und promovierte Philosophin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Charité - Universitätsmedizin Berlin, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie CCM
Prof. Dr. med. Dr. phil. Andreas Heinz
Neurobiologe, Psychiater und Philosoph. Forschungsschwerpunkte: Psychiatrische Erkrankungen, Psychosen, Abhängigkeitserkrankungen, molekulare Grundlagen, Therapieforschung. Klinikdirektor Charité
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie CCM
Weitere Angebote im ...
Veranstaltung weiterempfehlen
W-201-1117-8121
Dauer
2 Unterrichtseinheiten
Kosten
Regulär 89,– €, Mitglieder 76,– €
Zutrittslinks zu unseren Online-Veranstaltungen:
Bitte hier klicken
Der Wille in der Psychiatrie
ONLINE - Vortrag
Der Wille ist ein abstraktes Konzept, das in der Psychiatrie eine große Rolle spielt. In der psychiatrischen und juristischen Literatur spricht man vom freien, vom natürlichen, vom vorausverfügten und vom mutmaßlichen Willen. Was genau bedeuten diese Konzepte? Gibt es überhaupt einen freien Willen, und wenn ja, inwiefern kann er frei sein? Welche Rolle spielen biologische und soziale Faktoren, die den Willen beeinflussen? Wie ist das Verhältnis des Willens zu motivational bedeutsamen Affekten und Handlungsmotiven?
Das Konzept des Willens ist vor allem in folgenden Bereichen relevant:
- Bedarfserhebung und Teilhabeplanung
- Personenzentrierung
- Unterbringung
- Zwangsbehandlung
- Gültigkeit von Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten
- Schuldfähigkeit
- (Ärztlich) assistierter Suizid
- Zur Beurteilung dieser Fragen werden Psychiater*innen häufig als Sachverständige herangezogen.
Für wen eignet sich dieser Kurs?
- Fachkräfte aus Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und rechtlicher Betreuung, die sich mit dem Konzept des Willens befassen
- Sozialarbeiter*innen und pädagogische Fachkräfte mit Bezug zu Bedarfserhebung und Teilhabeplanung
- Mitarbeitende, die sich mit Fragen zu Unterbringung, Zwangsbehandlung oder Patientenverfügungen auseinandersetzen
- Fachkräfte mit unterschiedlichen Schwerpunkten, die ethische und rechtliche Aspekte der Willensbildung vertiefen möchten
- alle, die sich für philosophische und psychiatrische Perspektiven auf den freien Willen interessieren
Was lernen Teilnehmende im Kurs?
- verschiedene Konzepte des Willens: freier, natürlicher, vorausverfügter und mutmaßlicher Wille
- philosophische Fragen zur Existenz und Reichweite des freien Willens
- Einfluss biologischer und sozialer Faktoren auf den Willen
- Verhältnis des Willens zu Affekten und Handlungsmotiven
- Relevanz des Willenskonzepts für Bedarfserhebung, Teilhabeplanung und Personenzentrierung
- Bedeutung für Unterbringung, Zwangsbehandlung, Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten
- Zusammenhang mit Schuldfähigkeit und assistiertem Suizid
Kursleitung
Prof. Dr. phil. Dipl.-Phys. Sabine Müller
Professorin für Medizinethik und Neurophilosophie, Diplom-Physikerin und promovierte Philosophin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Charité - Universitätsmedizin Berlin, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie CCM
Prof. Dr. med. Dr. phil. Andreas Heinz
Neurobiologe, Psychiater und Philosoph. Forschungsschwerpunkte: Psychiatrische Erkrankungen, Psychosen, Abhängigkeitserkrankungen, molekulare Grundlagen, Therapieforschung. Klinikdirektor Charité
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie CCM
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W-201-1117-8121
Mi, 17.11.2027 16:00 Uhr
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Dauer
2 Unterrichtseinheiten
Kosten
Regulär 89,– €, Mitglieder 76,– €
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