Im Grenzgebiet von Psychiatrie und Literatur
Seminar
Mi, 27.10.2027 09:30 Uhr
—
Mi, 27.10.2027 17:00 Uhr


Schriftsteller*innen und Dichter*innen wie Robert Walser, Nelly Sachs, Franz Kafka oder Christa Wolf schreiben in ihren Texten von Zuständen der Seele, die auch in extreme Bereiche gehen. Als Schriftsteller*innen haben sie die Freiheit, diese mit der eigenen sprachlichen Fähigkeit auszudrücken und uns damit mitzunehmen in diese Grenzgebiete.
In dem Seminar wollen wir uns einigen dieser Texte annähern und uns fragen, welche Rolle Literatur in der sozialpsychiatrischen Alltagsarbeit spielen kann, zum einen für unsere eigene Haltung gegenüber den Patient*innen, aber auch in der konkreten Arbeit mit ihnen. Eigene Erfahrungen und Erlebnisse mit Lesen und Literatur, auch anhand von Beispielen, sind erwünscht!
Für wen eignet sich dieser Kurs?
- Fachkräfte der Sozialpsychiatrie und Sozialen Arbeit mit Interesse an Literatur als Zugang zur eigenen professionellen Haltung
- Mitarbeitende, die eigene Lese- und Literaturerfahrungen in die Arbeit einbringen möchten
- alle Literaturinteressierten im psychosozialen Kontext
Was lernen Teilnehmende im Kurs?
- welche Rolle Literatur in der sozialpsychiatrischen Alltagsarbeit spielen kann
- Auseinandersetzung mit literarischen Texten über Grenzbereiche der Seele (u. a. Walser, Sachs, Kafka, Wolf)
- Reflexion der eigenen Haltung gegenüber Patient*innen anhand literarischer Zugänge
- Austausch eigener Lese- und Literaturerfahrungen in der konkreten Arbeit mit Klient*innen
Kursleitung
Dr. phil., Dipl.-Psych. Torsten Flögel
Psychologischer Psychotherapeut, Leiter des psychiatrischen Tageszentrums Wiese30 von KBS e.V., Berlin, Nebenberuflich Dozent für Sozialpsychiatrie für die DGSP und EX IN Berlin
Verena Kammerer
Langjährige Genesungsbegleiterin bei NiG Pinel, Dipl. Psychologin, Systemische Therapeutin, Künstlerin
Weitere Angebote im ...
Veranstaltung weiterempfehlen
S-201-1027-8160
Dauer
8 Unterrichtseinheiten
Kosten
Regulär 278,– €, Mitglieder 230,– €
Ort
Den Durchführungsort veröffentlichen wir ca. 2 Wochen vor der Veranstaltung.
Im Grenzgebiet von Psychiatrie und Literatur
Seminar
Schriftsteller*innen und Dichter*innen wie Robert Walser, Nelly Sachs, Franz Kafka oder Christa Wolf schreiben in ihren Texten von Zuständen der Seele, die auch in extreme Bereiche gehen. Als Schriftsteller*innen haben sie die Freiheit, diese mit der eigenen sprachlichen Fähigkeit auszudrücken und uns damit mitzunehmen in diese Grenzgebiete.
In dem Seminar wollen wir uns einigen dieser Texte annähern und uns fragen, welche Rolle Literatur in der sozialpsychiatrischen Alltagsarbeit spielen kann, zum einen für unsere eigene Haltung gegenüber den Patient*innen, aber auch in der konkreten Arbeit mit ihnen. Eigene Erfahrungen und Erlebnisse mit Lesen und Literatur, auch anhand von Beispielen, sind erwünscht!
Für wen eignet sich dieser Kurs?
- Fachkräfte der Sozialpsychiatrie und Sozialen Arbeit mit Interesse an Literatur als Zugang zur eigenen professionellen Haltung
- Mitarbeitende, die eigene Lese- und Literaturerfahrungen in die Arbeit einbringen möchten
- alle Literaturinteressierten im psychosozialen Kontext
Was lernen Teilnehmende im Kurs?
- welche Rolle Literatur in der sozialpsychiatrischen Alltagsarbeit spielen kann
- Auseinandersetzung mit literarischen Texten über Grenzbereiche der Seele (u. a. Walser, Sachs, Kafka, Wolf)
- Reflexion der eigenen Haltung gegenüber Patient*innen anhand literarischer Zugänge
- Austausch eigener Lese- und Literaturerfahrungen in der konkreten Arbeit mit Klient*innen
Kursleitung
Dr. phil., Dipl.-Psych. Torsten Flögel
Psychologischer Psychotherapeut, Leiter des psychiatrischen Tageszentrums Wiese30 von KBS e.V., Berlin, Nebenberuflich Dozent für Sozialpsychiatrie für die DGSP und EX IN Berlin
Verena Kammerer
Langjährige Genesungsbegleiterin bei NiG Pinel, Dipl. Psychologin, Systemische Therapeutin, Künstlerin
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S-201-1027-8160
Mi, 27.10.2027 09:30 Uhr
—
Mi, 27.10.2027 17:00 Uhr
Dauer
8 Unterrichtseinheiten
Kosten
Regulär 278,– €, Mitglieder 230,– €
Ort
Den Durchführungsort veröffentlichen wir ca. 2 Wochen vor der Veranstaltung.

