Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten
ONLINE - Vortrag
Di, 05.10.2027 16:00 Uhr
—
Di, 05.10.2027 18:00 Uhr

Plötzlich und unerwartet oder langsam, aber unausweichlich kann jeder Mensch in eine Situation geraten, in der er nicht mehr selbstbestimmt handeln kann und in der er seine Einwilligungsfähigkeit verliert. Dieser Zustand kann vorübergehend oder dauerhaft sein; er kann durch Unfälle, Krankheiten oder Intoxikation entstehen. Wie auch immer, in dieser Situation ist der Mensch völlig abhängig von Entscheidungen, die andere Menschen über seine medizinische und pflegerische Behandlung, seinen Aufenthaltsort, seine finanziellen Angelegenheiten und ggf. seinen Sterbeprozess treffen. Damit in solchen Situationen der eigene Wille, die eigenen Präferenzen und Lebensentscheidungen bestmöglich berücksichtigt werden, kann man gesetzlich geregelte Instrumente nutzen: Vorsorgevollmachten oder Betreuungsverfügungen sowie Patientenverfügungen.
In dieser Veranstaltung werden zunächst die gesetzlichen Grundlagen dieser Instrumente erläutert. Anschließend werden einige Instrumente vorgestellt: zum einen Instrumente, die das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz erarbeitet hat, zum anderen die Patientenverfügung für den Bereich der psychischen Gesundheit der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V. Schließlich werden Fragen zum praktischen Umgang mit diesen Dokumenten beantwortet.
Für wen eignet sich dieser Kurs?
- psychosoziale Fachkräfte, die Klient*innen zu Vorsorge- und Patientenverfügungen begleiten
- Berater*innen aus Pflege, Betreuung und Sozialarbeit
- Mitarbeitende in der psychiatrischen und medizinischen Versorgung
- Personen, die sich beruflich oder privat mit Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung befassen möchten
- alle Interessierten, die sich mit dem Thema Vorsorge für den Fall eigener Einwilligungsunfähigkeit auseinandersetzen wollen
Was lernen Teilnehmende im Kurs?
- gesetzliche Grundlagen von Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung
- Instrumente des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz
- die Patientenverfügung für den Bereich der psychischen Gesundheit der DGPPN
- praktischer Umgang mit diesen Dokumenten im Alltag und in der Beratung
Kursleitung
Prof. Dr. phil. Dipl.-Phys. Sabine Müller
Professorin für Medizinethik und Neurophilosophie, Diplom-Physikerin und promovierte Philosophin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Charité - Universitätsmedizin Berlin, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie CCM
Weitere Angebote im ...
Themenbereich Recht, Sozialrecht und aktuelle Herausforderungen
Veranstaltung weiterempfehlen
W-201-1005-8094
Dauer
2 Unterrichtseinheiten
Kosten
Regulär 89,– €, Mitglieder 76,– €
Zutrittslinks zu unseren Online-Veranstaltungen:
Bitte hier klicken
Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten
ONLINE - Vortrag
Plötzlich und unerwartet oder langsam, aber unausweichlich kann jeder Mensch in eine Situation geraten, in der er nicht mehr selbstbestimmt handeln kann und in der er seine Einwilligungsfähigkeit verliert. Dieser Zustand kann vorübergehend oder dauerhaft sein; er kann durch Unfälle, Krankheiten oder Intoxikation entstehen. Wie auch immer, in dieser Situation ist der Mensch völlig abhängig von Entscheidungen, die andere Menschen über seine medizinische und pflegerische Behandlung, seinen Aufenthaltsort, seine finanziellen Angelegenheiten und ggf. seinen Sterbeprozess treffen. Damit in solchen Situationen der eigene Wille, die eigenen Präferenzen und Lebensentscheidungen bestmöglich berücksichtigt werden, kann man gesetzlich geregelte Instrumente nutzen: Vorsorgevollmachten oder Betreuungsverfügungen sowie Patientenverfügungen.
In dieser Veranstaltung werden zunächst die gesetzlichen Grundlagen dieser Instrumente erläutert. Anschließend werden einige Instrumente vorgestellt: zum einen Instrumente, die das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz erarbeitet hat, zum anderen die Patientenverfügung für den Bereich der psychischen Gesundheit der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V. Schließlich werden Fragen zum praktischen Umgang mit diesen Dokumenten beantwortet.
Für wen eignet sich dieser Kurs?
- psychosoziale Fachkräfte, die Klient*innen zu Vorsorge- und Patientenverfügungen begleiten
- Berater*innen aus Pflege, Betreuung und Sozialarbeit
- Mitarbeitende in der psychiatrischen und medizinischen Versorgung
- Personen, die sich beruflich oder privat mit Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung befassen möchten
- alle Interessierten, die sich mit dem Thema Vorsorge für den Fall eigener Einwilligungsunfähigkeit auseinandersetzen wollen
Was lernen Teilnehmende im Kurs?
- gesetzliche Grundlagen von Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung
- Instrumente des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz
- die Patientenverfügung für den Bereich der psychischen Gesundheit der DGPPN
- praktischer Umgang mit diesen Dokumenten im Alltag und in der Beratung
Kursleitung
Prof. Dr. phil. Dipl.-Phys. Sabine Müller
Professorin für Medizinethik und Neurophilosophie, Diplom-Physikerin und promovierte Philosophin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Charité - Universitätsmedizin Berlin, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie CCM
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W-201-1005-8094
Di, 05.10.2027 16:00 Uhr
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Di, 05.10.2027 18:00 Uhr
Dauer
2 Unterrichtseinheiten
Kosten
Regulär 89,– €, Mitglieder 76,– €
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