Psychopharmaka aus Sicht einer Betroffenen und eines Psychiaters

Psychopharmaka aus Sicht einer Betroffenen und eines Psychiaters

Dialogisches Seminar

Mo, 06.12.2027 09:30 Uhr — Di, 07.12.2027 17:00 Uhr





In diesem Seminar wird es im ersten Teil um folgende Themen gehen:

  • Geschichte der medizinischen Behandlungsmethoden
  • Einteilung der Psychopharmaka
  • Wirkungsmechanismen und Nebenwirkungen der einzelnen Gruppen
  • Dosierungen (Was sind geringe / hohe Dosierungen?)
  • Praktischer Umgang mit den Medikamenten (z. B. An- und Absetzen, Langzeitverordnung, Depotmedikamente)

Danach wird es darum gehen, welche methodischen und individuellen Voraussetzungen gegeben sein sollten, um als Patient*in mit der Behandlung erfolgreich umzugehen:

  • Wie rede ich mit meinem Arzt / meiner Ärztin?
  • Welche Möglichkeiten habe ich neben der Einnahme von Medikamenten, stabil zu bleiben (Fremd- und Selbsthilfe als Ergänzungen)?
  • Wann und wie kann ich die Medikation reduzieren und/oder absetzen?
  • Wie kann ich danach weiterhin stabil bleiben?

Inhalte der Fortbildung sind zusätzlich ein erweiterter Informationsteil, Gruppenaufgaben und Rollenspiele über die Wirksamkeit personenzentrierter Dialoge sowie über die erfolgreiche Kommunikation auf Augenhöhe.

Für wen eignet sich dieser Kurs?

Das dialogische Seminar richtet sich an Fachkräfte der Sozialpsychiatrie, die Psychopharmaka aus fachlicher und Betroffenenperspektive verstehen möchten:

  • Mitarbeitende, die Wirkungsmechanismen, Dosierungen und Nebenwirkungen von Psychopharmaka einordnen möchten
  • Fachkräfte, die den praktischen Umgang mit Medikamenten im Alltag begleiten (z. B. An-/Absetzen, Depotmedikamente)
  • Berater*innen, die personenzentrierte Dialoge auf Augenhöhe führen möchten
  • Mitarbeitende, die Betroffene beim Reduzieren oder Absetzen von Medikation unterstützen möchten
  • Alle interessierten Personen, die sich mit dem Thema Psychopharmaka auseinandersetzen möchten, z. B. Angehörige oder Betroffene

Was lernen Teilnehmende im Kurs?

  • Geschichte, Einteilung und Wirkungsmechanismen von Psychopharmaka
  • Praktischer Umgang mit Medikamenten im Alltag
  • Voraussetzungen für einen erfolgreichen Umgang mit der Behandlung aus Patient*innensicht
  • Personenzentrierte Dialoge und Kommunikation auf Augenhöhe

Kursleitung

Nils Greve
Diplom-Psychologe, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Vorsitzender des Dachverbands Gemeindepsychiatrie, Systemischer Lehrtherapeut. Arbeitsschwerpunkte: Gemeindepsychiatrische Basisversorgung, Systemische Therapie und Beratung, Offener Dialog. Ko-Autor eines Ratgebers für Patienten und Angehörige zum Umgang mit Psychopharmaka.  

Kerstin Riemenschneider
Diplom Sportlehrerin mit Schwerpunkt psychisch Erkrankte. Seit dem Jahr 2000 berufliche Tätigkeiten im Wohnheim, ambulant betreuten Wohnen, Integrierte Versorgung sowie derzeit als Peerberaterin. Honorarmitarbeiterin beim Bundesverband der Angehörigen psychisch Erkrankter, Dozentin und Referentin in Aus-, Fort- und Weiterbildungen, Autorin sowie Selbsthilfeaktivistin im trialogisch - sozialpsychiatrischen Bereich.

Weitere Angebote im ...

Themenbereich Sozialpsychiatrie und psychische Gesundheit



Veranstaltung weiterempfehlen



S-201-1206-8108

Dauer
16 Unterrichtseinheiten

Kosten
Regulär 568,– €, Mitglieder 468,– €

Ort
Den Durchführungsort veröffentlichen wir ca. 2 Wochen vor der Veranstaltung.


Psychopharmaka aus Sicht einer Betroffenen und eines Psychiaters

Dialogisches Seminar

In diesem Seminar wird es im ersten Teil um folgende Themen gehen:

  • Geschichte der medizinischen Behandlungsmethoden
  • Einteilung der Psychopharmaka
  • Wirkungsmechanismen und Nebenwirkungen der einzelnen Gruppen
  • Dosierungen (Was sind geringe / hohe Dosierungen?)
  • Praktischer Umgang mit den Medikamenten (z. B. An- und Absetzen, Langzeitverordnung, Depotmedikamente)

Danach wird es darum gehen, welche methodischen und individuellen Voraussetzungen gegeben sein sollten, um als Patient*in mit der Behandlung erfolgreich umzugehen:

  • Wie rede ich mit meinem Arzt / meiner Ärztin?
  • Welche Möglichkeiten habe ich neben der Einnahme von Medikamenten, stabil zu bleiben (Fremd- und Selbsthilfe als Ergänzungen)?
  • Wann und wie kann ich die Medikation reduzieren und/oder absetzen?
  • Wie kann ich danach weiterhin stabil bleiben?

Inhalte der Fortbildung sind zusätzlich ein erweiterter Informationsteil, Gruppenaufgaben und Rollenspiele über die Wirksamkeit personenzentrierter Dialoge sowie über die erfolgreiche Kommunikation auf Augenhöhe.

Für wen eignet sich dieser Kurs?

Das dialogische Seminar richtet sich an Fachkräfte der Sozialpsychiatrie, die Psychopharmaka aus fachlicher und Betroffenenperspektive verstehen möchten:

  • Mitarbeitende, die Wirkungsmechanismen, Dosierungen und Nebenwirkungen von Psychopharmaka einordnen möchten
  • Fachkräfte, die den praktischen Umgang mit Medikamenten im Alltag begleiten (z. B. An-/Absetzen, Depotmedikamente)
  • Berater*innen, die personenzentrierte Dialoge auf Augenhöhe führen möchten
  • Mitarbeitende, die Betroffene beim Reduzieren oder Absetzen von Medikation unterstützen möchten
  • Alle interessierten Personen, die sich mit dem Thema Psychopharmaka auseinandersetzen möchten, z. B. Angehörige oder Betroffene

Was lernen Teilnehmende im Kurs?

  • Geschichte, Einteilung und Wirkungsmechanismen von Psychopharmaka
  • Praktischer Umgang mit Medikamenten im Alltag
  • Voraussetzungen für einen erfolgreichen Umgang mit der Behandlung aus Patient*innensicht
  • Personenzentrierte Dialoge und Kommunikation auf Augenhöhe

Kursleitung

Nils Greve
Diplom-Psychologe, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Vorsitzender des Dachverbands Gemeindepsychiatrie, Systemischer Lehrtherapeut. Arbeitsschwerpunkte: Gemeindepsychiatrische Basisversorgung, Systemische Therapie und Beratung, Offener Dialog. Ko-Autor eines Ratgebers für Patienten und Angehörige zum Umgang mit Psychopharmaka.  

Kerstin Riemenschneider
Diplom Sportlehrerin mit Schwerpunkt psychisch Erkrankte. Seit dem Jahr 2000 berufliche Tätigkeiten im Wohnheim, ambulant betreuten Wohnen, Integrierte Versorgung sowie derzeit als Peerberaterin. Honorarmitarbeiterin beim Bundesverband der Angehörigen psychisch Erkrankter, Dozentin und Referentin in Aus-, Fort- und Weiterbildungen, Autorin sowie Selbsthilfeaktivistin im trialogisch - sozialpsychiatrischen Bereich.

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