Traumafolgestörungen erkennen und verstehen / NEU
ONLINE - Vortrag
Fr, 20.08.2027 10:00 Uhr
—
Fr, 20.08.2027 12:00 Uhr

Traumatische Erfahrungen prägen das Erleben und Verhalten vieler Menschen, die psychosoziale Unterstützung in Anspruch nehmen. Ihre Folgen sind nicht immer offensichtlich, da sie sich nicht nur in den Symptomen spezifischer Traumafolgestörungen, wie der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) zeigen, sondern sich auch hinter anderen psychischen und psychosozialen Problemlagen verbergen können. So spielen traumatische Erfahrungen auch bei vielen Menschen mit chronischen Depressionen, Suchterkrankungen, Psychosen oder Persönlichkeitsstörungen eine wichtige Rolle.
Der Vortrag vermittelt einen praxisnahen Überblick über das Spektrum der Traumafolgestörungen. Insbesondere das Konzept der Komplexen PTBS bietet einen hilfreichen Bezugsrahmen, um Schwierigkeiten im Umgang mit Gefühlen und Beziehungen, die bei Menschen mit belastenden Biografien häufig anzutreffen sind, besser zu verstehen und im psychosozialen Alltag einzuordnen. Im Mittelpunkt steht die Frage, welchen Mehrwert eine traumasensible Perspektive für die Arbeit mit Klient*innen bietet. Es wird aufgezeigt, wie traumabedingte Belastungen besser erkannt und Unterstützungsbedarfe differenzierter eingeschätzt werden können. Abschließend werden grundlegende Prinzipien der Begleitung und Behandlung traumatisierter Menschen vorgestellt. Perspektiven und Interventionen aus der Traumatherapie können dabei auch in vielen psychosozialen Arbeitsfeldern hilfreich sein.
Der Vortrag richtet sich an Fachkräfte der Sozialen Arbeit sowie anderer psychosozialer Arbeitsfelder, die ihre Handlungssicherheit im Umgang mit traumatisierten Menschen erweitern und eine traumasensible Perspektive für ihren Berufsalltag gewinnen möchten.
Für wen eignet sich dieser Kurs?
- Fachkräfte der Sozialen Arbeit sowie weiterer psychosozialer Arbeitsfelder
- Mitarbeitende, die mit Menschen mit belastenden Biografien arbeiten
- Fachkräfte, die traumabedingte Belastungen hinter Depression, Sucht oder Psychose erkennen möchten
- Beraterinnen und Betreuerinnen, die eine traumasensible Perspektive für ihren Berufsalltag gewinnen möchten
- alle, die Unterstützungsbedarfe differenzierter einschätzen möchten
Was lernen Teilnehmende im Kurs?
- Überblick über das Spektrum der Traumafolgestörungen, u. a. PTBS
- das Konzept der Komplexen PTBS als Bezugsrahmen für Beziehungs- und Gefühlsschwierigkeiten
- traumabedingte Belastungen hinter chronischen Depressionen, Suchterkrankungen, Psychosen oder Persönlichkeitsstörungen erkennen
- Unterstützungsbedarfe differenzierter einschätzen
- grundlegende Prinzipien der Begleitung und Behandlung traumatisierter Menschen
Kursleitung
Ingo Schäfer
Psychiater und Psychotherapeut am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, wo er die Spezialambulanz für Traumafolgestörungen, das Zentrum für traumatisierte Geflüchtete (Centra) und ein Behandlungsangebot für Personen mit Suchterkrankungen und Traumafolgestörungen leitet. Er koordiniert die deutsche Leitlinie zur Behandlung der Posttraumatischen Belastungsstörung und war Vorsitzender der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT) und der European Society for Traumatic Stress Studies (ESTSS).
Weitere Angebote im ...
Veranstaltung weiterempfehlen
W-201-0820-8290
Dauer
2 Unterrichtseinheiten
Kosten
Regulär 89,– €, Mitglieder 76,– €
Zutrittslinks zu unseren Online-Veranstaltungen:
Bitte hier klicken
Traumafolgestörungen erkennen und verstehen / NEU
ONLINE - Vortrag
Traumatische Erfahrungen prägen das Erleben und Verhalten vieler Menschen, die psychosoziale Unterstützung in Anspruch nehmen. Ihre Folgen sind nicht immer offensichtlich, da sie sich nicht nur in den Symptomen spezifischer Traumafolgestörungen, wie der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) zeigen, sondern sich auch hinter anderen psychischen und psychosozialen Problemlagen verbergen können. So spielen traumatische Erfahrungen auch bei vielen Menschen mit chronischen Depressionen, Suchterkrankungen, Psychosen oder Persönlichkeitsstörungen eine wichtige Rolle.
Der Vortrag vermittelt einen praxisnahen Überblick über das Spektrum der Traumafolgestörungen. Insbesondere das Konzept der Komplexen PTBS bietet einen hilfreichen Bezugsrahmen, um Schwierigkeiten im Umgang mit Gefühlen und Beziehungen, die bei Menschen mit belastenden Biografien häufig anzutreffen sind, besser zu verstehen und im psychosozialen Alltag einzuordnen. Im Mittelpunkt steht die Frage, welchen Mehrwert eine traumasensible Perspektive für die Arbeit mit Klient*innen bietet. Es wird aufgezeigt, wie traumabedingte Belastungen besser erkannt und Unterstützungsbedarfe differenzierter eingeschätzt werden können. Abschließend werden grundlegende Prinzipien der Begleitung und Behandlung traumatisierter Menschen vorgestellt. Perspektiven und Interventionen aus der Traumatherapie können dabei auch in vielen psychosozialen Arbeitsfeldern hilfreich sein.
Der Vortrag richtet sich an Fachkräfte der Sozialen Arbeit sowie anderer psychosozialer Arbeitsfelder, die ihre Handlungssicherheit im Umgang mit traumatisierten Menschen erweitern und eine traumasensible Perspektive für ihren Berufsalltag gewinnen möchten.
Für wen eignet sich dieser Kurs?
- Fachkräfte der Sozialen Arbeit sowie weiterer psychosozialer Arbeitsfelder
- Mitarbeitende, die mit Menschen mit belastenden Biografien arbeiten
- Fachkräfte, die traumabedingte Belastungen hinter Depression, Sucht oder Psychose erkennen möchten
- Beraterinnen und Betreuerinnen, die eine traumasensible Perspektive für ihren Berufsalltag gewinnen möchten
- alle, die Unterstützungsbedarfe differenzierter einschätzen möchten
Was lernen Teilnehmende im Kurs?
- Überblick über das Spektrum der Traumafolgestörungen, u. a. PTBS
- das Konzept der Komplexen PTBS als Bezugsrahmen für Beziehungs- und Gefühlsschwierigkeiten
- traumabedingte Belastungen hinter chronischen Depressionen, Suchterkrankungen, Psychosen oder Persönlichkeitsstörungen erkennen
- Unterstützungsbedarfe differenzierter einschätzen
- grundlegende Prinzipien der Begleitung und Behandlung traumatisierter Menschen
Kursleitung
Ingo Schäfer
Psychiater und Psychotherapeut am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, wo er die Spezialambulanz für Traumafolgestörungen, das Zentrum für traumatisierte Geflüchtete (Centra) und ein Behandlungsangebot für Personen mit Suchterkrankungen und Traumafolgestörungen leitet. Er koordiniert die deutsche Leitlinie zur Behandlung der Posttraumatischen Belastungsstörung und war Vorsitzender der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT) und der European Society for Traumatic Stress Studies (ESTSS).
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W-201-0820-8290
Fr, 20.08.2027 10:00 Uhr
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Dauer
2 Unterrichtseinheiten
Kosten
Regulär 89,– €, Mitglieder 76,– €
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