Traumasensibilität, Bindungssensibilität und psychosoziale Diagnostik – Arbeiten mit traumabetroffenen Menschen im psychosozialen Kontext
Training
Mo, 12.04.2027 09:30 Uhr
—
Do, 03.06.2027 17:00 Uhr

Forschung und Erfahrungen von Praktiker*innen verdeutlichen, dass viele psychische Erkrankungen nicht selten mit traumatischen Erfahrungen einhergehen. Dies stellt jedoch die Beteiligten oft vor Unsicherheiten: Welche Unterstützung brauchen traumatisierte und multiproblembelastete Klient*innen, um ihren Alltag adäquat bewältigen zu können? Wie zeigen sich Traumafolgen und wie sieht eine stabilisierende Arbeit und bindungssensible Beziehung mit traumatisierten Klient*innen im psychosozialen Bereich ganz konkret in der Praxis aus und was gilt es zu beachten?
Solche und ähnliche Fragen beschäftigen psychosoziale Fachkräfte, an die heute ganz andere Anforderungen gestellt werden als früher. In den letzten Jahren haben sich unter dem Stichwort Traumapädagogik, Traumatherapie und Traumaberatung psychosozial ausgerichtete Konzepte für diesen Bereich ausdifferenziert. Sie richten sich an Fachkräfte, die mit schwer belasteten Klient*innen arbeiten, um durch spezifische Fort- und Weiterbildungen einerseits und die Schaffung tragfähiger Strukturen in den Institutionen andererseits diesen komplexen Arbeitsbereich qualitativ hochwertig auszustatten.
Denn psychosoziale Fachkräfte sind tagtäglich aktiv gefordert, als Antwort auf den traumatischen Vertrauensmissbrauch eine emotional tragende, begegnungsorientierte und »nachnährende« Beziehung möglich zu machen und traumainformierte Unterstützung anzubieten. Diese anspruchsvolle Arbeit wiederum ist nicht möglich ohne eine biopsychosozial angelegte Diagnostik, die dem Biografiegeschehen und der aktuellen Lebenswelt der Betroffenen angemessenen Raum gibt und, traumasensibel gestaltet, gleichzeitig bereits Intervention ist.
In der Fortbildung sollen Grundlagen theoretisch vorgestellt (Traumakonzepte, Bindung, Beziehungsarbeit, psychosoziale Diagnostik, traumapädagogische Haltung und Interventionen) und entlang der Fragen und Erfahrungen der Workshopteilnehmenden praxisorientiert reflektiert werden.
Für wen eignet sich dieser Kurs?
- psychosoziale Fachkräfte, die mit traumatisierten und multiproblembelasteten Klient*innen arbeiten
- Mitarbeitende in der Traumapädagogik, Traumatherapie und Traumaberatung
- Sozialarbeiter*innen und Sozialpädagog*innen in psychosozialen Institutionen
- Fachkräfte, die ihre Kompetenz in psychosozialer Diagnostik und bindungssensibler Beziehungsarbeit vertiefen möchten
- alle, die sich für traumasensibles Arbeiten interessieren
Was lernen Teilnehmende im Kurs?
- grundlegende Traumakonzepte und ihr Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen
- wie sich Traumafolgen bei Klient*innen zeigen können
- Grundlagen von Bindung und bindungssensibler Beziehungsarbeit
- stabilisierende Arbeit mit traumatisierten Klient*innen im psychosozialen Alltag
- biopsychosozial angelegte, traumasensible psychosoziale Diagnostik
- traumapädagogische Haltung und passende Interventionen
- Reflexion eigener Praxisfragen und -erfahrungen im Austausch mit anderen Teilnehmenden
Kursleitung
Senta Ebinger
M.A. Klinische Sozialarbeit, Traumapädagogin/-beraterin, Sozialarbeiterin im Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst Berlin, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin im Bereich psychosoziale Diagnostik und Intervention.
Weitere Angebote im ...
Veranstaltung weiterempfehlen
S-201-0412-8096
ACHTUNG: auseinanderliegende Termine
12.04.2027 von 9:30 - 17:00 Uhr
13.04.2027 von 9:30 - 17:00 Uhr
03.06.2027 von 9:30 - 17:00 Uhr
Dauer
24 Unterrichtseinheiten
Kosten
Regulär 885,– €, Mitglieder 732,– €
Ort
Den Durchführungsort veröffentlichen wir ca. 2 Wochen vor der Veranstaltung.
Traumasensibilität, Bindungssensibilität und psychosoziale Diagnostik – Arbeiten mit traumabetroffenen Menschen im psychosozialen Kontext
Training
Forschung und Erfahrungen von Praktiker*innen verdeutlichen, dass viele psychische Erkrankungen nicht selten mit traumatischen Erfahrungen einhergehen. Dies stellt jedoch die Beteiligten oft vor Unsicherheiten: Welche Unterstützung brauchen traumatisierte und multiproblembelastete Klient*innen, um ihren Alltag adäquat bewältigen zu können? Wie zeigen sich Traumafolgen und wie sieht eine stabilisierende Arbeit und bindungssensible Beziehung mit traumatisierten Klient*innen im psychosozialen Bereich ganz konkret in der Praxis aus und was gilt es zu beachten?
Solche und ähnliche Fragen beschäftigen psychosoziale Fachkräfte, an die heute ganz andere Anforderungen gestellt werden als früher. In den letzten Jahren haben sich unter dem Stichwort Traumapädagogik, Traumatherapie und Traumaberatung psychosozial ausgerichtete Konzepte für diesen Bereich ausdifferenziert. Sie richten sich an Fachkräfte, die mit schwer belasteten Klient*innen arbeiten, um durch spezifische Fort- und Weiterbildungen einerseits und die Schaffung tragfähiger Strukturen in den Institutionen andererseits diesen komplexen Arbeitsbereich qualitativ hochwertig auszustatten.
Denn psychosoziale Fachkräfte sind tagtäglich aktiv gefordert, als Antwort auf den traumatischen Vertrauensmissbrauch eine emotional tragende, begegnungsorientierte und »nachnährende« Beziehung möglich zu machen und traumainformierte Unterstützung anzubieten. Diese anspruchsvolle Arbeit wiederum ist nicht möglich ohne eine biopsychosozial angelegte Diagnostik, die dem Biografiegeschehen und der aktuellen Lebenswelt der Betroffenen angemessenen Raum gibt und, traumasensibel gestaltet, gleichzeitig bereits Intervention ist.
In der Fortbildung sollen Grundlagen theoretisch vorgestellt (Traumakonzepte, Bindung, Beziehungsarbeit, psychosoziale Diagnostik, traumapädagogische Haltung und Interventionen) und entlang der Fragen und Erfahrungen der Workshopteilnehmenden praxisorientiert reflektiert werden.
Für wen eignet sich dieser Kurs?
- psychosoziale Fachkräfte, die mit traumatisierten und multiproblembelasteten Klient*innen arbeiten
- Mitarbeitende in der Traumapädagogik, Traumatherapie und Traumaberatung
- Sozialarbeiter*innen und Sozialpädagog*innen in psychosozialen Institutionen
- Fachkräfte, die ihre Kompetenz in psychosozialer Diagnostik und bindungssensibler Beziehungsarbeit vertiefen möchten
- alle, die sich für traumasensibles Arbeiten interessieren
Was lernen Teilnehmende im Kurs?
- grundlegende Traumakonzepte und ihr Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen
- wie sich Traumafolgen bei Klient*innen zeigen können
- Grundlagen von Bindung und bindungssensibler Beziehungsarbeit
- stabilisierende Arbeit mit traumatisierten Klient*innen im psychosozialen Alltag
- biopsychosozial angelegte, traumasensible psychosoziale Diagnostik
- traumapädagogische Haltung und passende Interventionen
- Reflexion eigener Praxisfragen und -erfahrungen im Austausch mit anderen Teilnehmenden
Kursleitung
Senta Ebinger
M.A. Klinische Sozialarbeit, Traumapädagogin/-beraterin, Sozialarbeiterin im Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst Berlin, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin im Bereich psychosoziale Diagnostik und Intervention.
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S-201-0412-8096
Mo, 12.04.2027 09:30 Uhr
—
Do, 03.06.2027 17:00 Uhr
ACHTUNG: auseinanderliegende Termine
12.04.2027 von 9:30 - 17:00 Uhr
13.04.2027 von 9:30 - 17:00 Uhr
03.06.2027 von 9:30 - 17:00 Uhr
Dauer
24 Unterrichtseinheiten
Kosten
Regulär 885,– €, Mitglieder 732,– €
Ort
Den Durchführungsort veröffentlichen wir ca. 2 Wochen vor der Veranstaltung.

