Übertragung und Gegenübertragung. Schwierige Beziehungsdynamiken in der Sozialen Arbeit verstehen und kreativ nutzen lernen.
Seminar
Fr, 17.09.2027 09:30 Uhr
—
Fr, 17.09.2027 17:00 Uhr

Übertragung und Gegenübertragung sind Begriffe der Psychoanalyse und hier zentrale Behandlungsinstrumente. In jedem zwischenmenschlichen Kontakt wirken Übertragungsdynamiken – auch in der professionellen Beziehung zwischen Sozialarbeitenden und Klient*innen. Unbewusste Erwartungen, alte Beziehungsmuster, Zuschreibungen und Rollenbilder wirken oft subtil, können jedoch den Arbeitsprozess maßgeblich beeinflussen.
Ziel der Fortbildung ist es, Übertragungs- und Gegenübertragungsdynamiken im beruflichen Alltag bewusst wahrzunehmen und konstruktiv zu nutzen. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, welche Gefühle Klient*innen in uns auslösen – und warum? Welche inneren Reaktionen im aktuellen Kontakt entstehen – und welche wir selbst mitbringen? Wie können wir eigene emotionale Resonanzen als professionelles Instrument nutzen, ohne in belastende oder unproduktive Muster zu geraten?
Die Beziehung zwischen Sozialarbeiter*in und Klient*in kann beispielsweise bei beiden alte Beziehungserfahrungen hervorbringen und die Arbeit sabotieren. Dies zu verstehen, nachvollziehbar zu benennen und durchzuarbeiten, ist oft Voraussetzung für eine ergebnisorientierte Zusammenarbeit und sorgt für Entlastung bei allen Beteiligten.
Ergänzend zu Theorie, Praxisbeispielen und Übungen bietet die Fortbildung Raum, eigene Erfahrungen und Fallbeispiele einzubringen und gemeinsam zu reflektieren.
Für wen eignet sich dieser Kurs?
- Sozialarbeiter*innen und Sozialpädagog*innen, die schwierige Beziehungsdynamiken mit Klient*innen verstehen möchten
- Berater*innen und pädagogische Fachkräfte mit intensivem Klient*innenkontakt
- Fachkräfte mit Interesse an psychoanalytischen Konzepten
- Mitarbeitende mit unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten, die eigene emotionale Reaktionen im beruflichen Kontext reflektieren möchten
- alle, die sich für Übertragung und Gegenübertragung als professionelles Arbeitsinstrument interessieren
Was lernen Teilnehmende im Kurs?
- Grundbegriffe Übertragung und Gegenübertragung aus der Psychoanalyse
- Wirkung von Übertragungsdynamiken in der professionellen Beziehung zwischen Sozialarbeitenden und Klient*innen
- bewusste Wahrnehmung unbewusster Erwartungen, alter Beziehungsmuster, Zuschreibungen und Rollenbilder
- Reflexion, welche Gefühle Klient*innen auslösen und warum
- Unterscheidung zwischen eigenen mitgebrachten Reaktionen und aktuellen Kontaktreaktionen
- Nutzung eigener emotionaler Resonanzen als professionelles Instrument
- Erkennen und Durcharbeiten alter Beziehungserfahrungen, die die Arbeit sabotieren können
- Einbringen und Reflexion eigener Erfahrungen und Fallbeispiele in Theorie und Übungen
Kursleitung
Dipl. Päd. Christian Möbius
Gruppenanalytiker (D3G), Kinder und Jugendlichenpsychotherapeut i.A.
Weitere Angebote im ...
Veranstaltung weiterempfehlen
S-201-0917-8295
Dauer
8 Unterrichtseinheiten
Kosten
Regulär 278,– €, Mitglieder 230,– €
Ort
Den Durchführungsort veröffentlichen wir ca. 2 Wochen vor der Veranstaltung.
Übertragung und Gegenübertragung. Schwierige Beziehungsdynamiken in der Sozialen Arbeit verstehen und kreativ nutzen lernen.
Seminar
Übertragung und Gegenübertragung sind Begriffe der Psychoanalyse und hier zentrale Behandlungsinstrumente. In jedem zwischenmenschlichen Kontakt wirken Übertragungsdynamiken – auch in der professionellen Beziehung zwischen Sozialarbeitenden und Klient*innen. Unbewusste Erwartungen, alte Beziehungsmuster, Zuschreibungen und Rollenbilder wirken oft subtil, können jedoch den Arbeitsprozess maßgeblich beeinflussen.
Ziel der Fortbildung ist es, Übertragungs- und Gegenübertragungsdynamiken im beruflichen Alltag bewusst wahrzunehmen und konstruktiv zu nutzen. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, welche Gefühle Klient*innen in uns auslösen – und warum? Welche inneren Reaktionen im aktuellen Kontakt entstehen – und welche wir selbst mitbringen? Wie können wir eigene emotionale Resonanzen als professionelles Instrument nutzen, ohne in belastende oder unproduktive Muster zu geraten?
Die Beziehung zwischen Sozialarbeiter*in und Klient*in kann beispielsweise bei beiden alte Beziehungserfahrungen hervorbringen und die Arbeit sabotieren. Dies zu verstehen, nachvollziehbar zu benennen und durchzuarbeiten, ist oft Voraussetzung für eine ergebnisorientierte Zusammenarbeit und sorgt für Entlastung bei allen Beteiligten.
Ergänzend zu Theorie, Praxisbeispielen und Übungen bietet die Fortbildung Raum, eigene Erfahrungen und Fallbeispiele einzubringen und gemeinsam zu reflektieren.
Für wen eignet sich dieser Kurs?
- Sozialarbeiter*innen und Sozialpädagog*innen, die schwierige Beziehungsdynamiken mit Klient*innen verstehen möchten
- Berater*innen und pädagogische Fachkräfte mit intensivem Klient*innenkontakt
- Fachkräfte mit Interesse an psychoanalytischen Konzepten
- Mitarbeitende mit unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten, die eigene emotionale Reaktionen im beruflichen Kontext reflektieren möchten
- alle, die sich für Übertragung und Gegenübertragung als professionelles Arbeitsinstrument interessieren
Was lernen Teilnehmende im Kurs?
- Grundbegriffe Übertragung und Gegenübertragung aus der Psychoanalyse
- Wirkung von Übertragungsdynamiken in der professionellen Beziehung zwischen Sozialarbeitenden und Klient*innen
- bewusste Wahrnehmung unbewusster Erwartungen, alter Beziehungsmuster, Zuschreibungen und Rollenbilder
- Reflexion, welche Gefühle Klient*innen auslösen und warum
- Unterscheidung zwischen eigenen mitgebrachten Reaktionen und aktuellen Kontaktreaktionen
- Nutzung eigener emotionaler Resonanzen als professionelles Instrument
- Erkennen und Durcharbeiten alter Beziehungserfahrungen, die die Arbeit sabotieren können
- Einbringen und Reflexion eigener Erfahrungen und Fallbeispiele in Theorie und Übungen
Kursleitung
Dipl. Päd. Christian Möbius
Gruppenanalytiker (D3G), Kinder und Jugendlichenpsychotherapeut i.A.
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S-201-0917-8295
Fr, 17.09.2027 09:30 Uhr
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Fr, 17.09.2027 17:00 Uhr
Dauer
8 Unterrichtseinheiten
Kosten
Regulär 278,– €, Mitglieder 230,– €
Ort
Den Durchführungsort veröffentlichen wir ca. 2 Wochen vor der Veranstaltung.

