Vom Stigma zur Stimme – Orientierung, Verständnis und Unterstützung bei stoffgebundenen Süchten

Vom Stigma zur Stimme – Orientierung, Verständnis und Unterstützung bei stoffgebundenen Süchten

Dialogisches Seminar

Mi, 07.04.2027 09:30 Uhr — Do, 08.04.2027 17:00 Uhr






Tag 1: Update Konsumformen/Umgang mit neuen PAS

Im Jahr 2023 verstarben 2227 Menschen am Konsum von illegalen Substanzen, womit die bisherige höchste Anzahl aus dem Jahr 2000 übertroffen wurde. Unter anderem neue Konsumformen und das vermehrte Auftauchen von multipel versetzten Substanzen scheinen dabei eine Rolle zu spielen. Im schnellen Wandel der Konsumformen versucht das Seminar etwas Orientierung zu geben: in welchen Quellen finde ich seriöse Informationen über die Substanzen, auf welchen Wegen behalte ich den Überblick in einer beschleunigt wirkenden Konsumwelt?

Tag 2:

Konsumstörungen sind unverändert einem Stigma ausgesetzt. Betroffene und Angehörige meiden verständlicherweise lange Zeit aus Scham die Inanspruchnahme der Hilfesysteme. Das Seminar versucht Hintergründe zu klären und Wege zur Überwindung der Scham herauszuarbeiten. Theorien zur Entstehung einer Konsumstörung werden betrachtet und in einem zweiten Teil die Grundzüge des Motivational Interviewing nach Miller und Rollnick vorgestellt, mit denen typische Gesprächsblockaden unter anderem in der Beratung/Begleitung/Behandlung identifiziert und eingeordnet werden können.

Für wen eignet sich dieser Kurs?

Das dialogische Seminar richtet sich an Fachkräfte der Sozialpsychiatrie und Suchthilfe, die ihre Orientierung im Umgang mit stoffgebundenen Süchten stärken möchten:

  • Mitarbeitende, die mit aktuellen Konsumformen und neuen psychoaktiven Substanzen Schritt halten möchten
  • Fachkräfte, die Scham und Stigma als Zugangsbarrieren zu Hilfesystemen verstehen wollen
  • Berater*innen, die Motivational Interviewing nach Miller und Rollnick kennenlernen möchten
  • Mitarbeitende, die Gesprächsblockaden in Beratung und Begleitung erkennen und einordnen möchten
  • Alle interessierten Personen, die sich mit dem Thema Sucht und Stigmatisierung auseinandersetzen möchten

Was lernen Teilnehmende im Kurs?

  • Aktuelle Konsumformen und Umgang mit neuen psychoaktiven Substanzen (Update)
  • Hintergründe von Scham und Stigma bei Konsumstörungen
  • Theorien zur Entstehung von Konsumstörungen
  • Grundzüge des Motivational Interviewing nach Miller und Rollnick

Kursleitung

Dr. med. Darius Chahmoradi Tabatabai
Facharzt Psychiatrie/Psychotherapie/Sozialmedizin, Geschäftsführung/ Ärztliche Leitung Drogentherapie-Zentrum Berlin gGmbH

Günter Wittek
Projektleiter/Koordinator Lotsennetzwerk Berlin, Haus Phönix Pankow gGmbH

Johannes Krause
Lotsennetzwerk Berlin

Weitere Angebote im ...

Themenbereich Sucht und Abhängigkeit



Veranstaltung weiterempfehlen



S-201-0407-8068

Dauer
16 Unterrichtseinheiten

Kosten
Regulär 568,– €, Mitglieder 468,– €

Ort
Den Durchführungsort veröffentlichen wir ca. 2 Wochen vor der Veranstaltung.


Vom Stigma zur Stimme – Orientierung, Verständnis und Unterstützung bei stoffgebundenen Süchten

Dialogisches Seminar

Tag 1: Update Konsumformen/Umgang mit neuen PAS

Im Jahr 2023 verstarben 2227 Menschen am Konsum von illegalen Substanzen, womit die bisherige höchste Anzahl aus dem Jahr 2000 übertroffen wurde. Unter anderem neue Konsumformen und das vermehrte Auftauchen von multipel versetzten Substanzen scheinen dabei eine Rolle zu spielen. Im schnellen Wandel der Konsumformen versucht das Seminar etwas Orientierung zu geben: in welchen Quellen finde ich seriöse Informationen über die Substanzen, auf welchen Wegen behalte ich den Überblick in einer beschleunigt wirkenden Konsumwelt?

Tag 2:

Konsumstörungen sind unverändert einem Stigma ausgesetzt. Betroffene und Angehörige meiden verständlicherweise lange Zeit aus Scham die Inanspruchnahme der Hilfesysteme. Das Seminar versucht Hintergründe zu klären und Wege zur Überwindung der Scham herauszuarbeiten. Theorien zur Entstehung einer Konsumstörung werden betrachtet und in einem zweiten Teil die Grundzüge des Motivational Interviewing nach Miller und Rollnick vorgestellt, mit denen typische Gesprächsblockaden unter anderem in der Beratung/Begleitung/Behandlung identifiziert und eingeordnet werden können.

Für wen eignet sich dieser Kurs?

Das dialogische Seminar richtet sich an Fachkräfte der Sozialpsychiatrie und Suchthilfe, die ihre Orientierung im Umgang mit stoffgebundenen Süchten stärken möchten:

  • Mitarbeitende, die mit aktuellen Konsumformen und neuen psychoaktiven Substanzen Schritt halten möchten
  • Fachkräfte, die Scham und Stigma als Zugangsbarrieren zu Hilfesystemen verstehen wollen
  • Berater*innen, die Motivational Interviewing nach Miller und Rollnick kennenlernen möchten
  • Mitarbeitende, die Gesprächsblockaden in Beratung und Begleitung erkennen und einordnen möchten
  • Alle interessierten Personen, die sich mit dem Thema Sucht und Stigmatisierung auseinandersetzen möchten

Was lernen Teilnehmende im Kurs?

  • Aktuelle Konsumformen und Umgang mit neuen psychoaktiven Substanzen (Update)
  • Hintergründe von Scham und Stigma bei Konsumstörungen
  • Theorien zur Entstehung von Konsumstörungen
  • Grundzüge des Motivational Interviewing nach Miller und Rollnick

Kursleitung

Dr. med. Darius Chahmoradi Tabatabai
Facharzt Psychiatrie/Psychotherapie/Sozialmedizin, Geschäftsführung/ Ärztliche Leitung Drogentherapie-Zentrum Berlin gGmbH

Günter Wittek
Projektleiter/Koordinator Lotsennetzwerk Berlin, Haus Phönix Pankow gGmbH

Johannes Krause
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S-201-0407-8068

Mi, 07.04.2027 09:30 Uhr — Do, 08.04.2027 17:00 Uhr


Dauer
16 Unterrichtseinheiten

Kosten
Regulär 568,– €, Mitglieder 468,– €

Ort
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