Was hat das alles mit mir zu tun? Gefühle, Selbstreflexion und Machtverhältnisse in der psychiatrischen Arbeit / NEU
Seminar
Do, 17.09.2026 09:30 Uhr
—
Fr, 18.09.2026 17:00 Uhr


Tagtäglich sind wir damit beschäftigt, wie wir unseren Klient*innen gegenüber hilfreich sein können. Dabei richten wir den Fokus gerne darauf, über deren Verhalten und vermeintliches Erleben zu sprechen.
In diesem Seminar beschäftigen wir uns jedoch schwerpunktmäßig mit unseren eigenen Fähigkeiten zur Beziehungsgestaltung. Diesen Gestaltungsraum zwischen den Menschen, die Hilfe in Anspruch nehmen und uns Helfenden wollen wir ins Zentrum unserer Aufmerksamkeit stellen und den »Blick hinter unsere eigenen Kulissen« wagen.
Obwohl Selbstreflexion und der Umgang mit Gefühlen in aller Munde sind, arbeiten wir immer noch in einem Hilfesystem, das die Gefühlsregulation stärker in den Vordergrund rückt als den Versuch, Gefühle besser wahrzunehmen, zu verstehen, und auszudrücken. Insbesondere bei Menschen mit Psychoseerfahrung oder Borderlinemustern kommen wir aber mit unseren eigenen Gefühlen regelmäßig an unsere Grenzen. Hinzu kommen gegebene institutionelle Machtverhältnisse, die die Arbeit mit unserer Klientel entscheidend prägen, die in ihrer unterschiedlichen Ausprägung und Wirkmacht jedoch selten thematisiert werden.
Dieses Seminar lenkt unsere Aufmerksamkeit vom Wohlergehen unserer Klient*innen auf unser eigenes Befinden. Es regt eine Auseinandersetzung damit an, was all die genannten Aspekte speziell mit uns zu tun haben.
In Vortrag, Diskussionen, selbstreflexiven Kleingruppenübungen und Rollenspielen vertiefen wir folgende Inhalte:
» Beziehungsgestaltung: Was bedeutet es, ein »wahrhaftiges« Gegenüber zu sein?
» Professionelle Nähe und Distanz – was verstehen wir darunter?
» Bei ungleichen Machtverhältnissen »Arbeit auf Augenhöhe«: (wie) kann das funktionieren?
» Welche Bedeutung hat ein guter Umgang mit den eigenen Gefühlen (wie z. B.: Ohnmacht, Angst oder Ärger)? Wie kann dieser in der praktischen Arbeit aussehen?
» Was lösen speziell Menschen mit Psychoseerfahrung und Boderlinemustern bei uns aus?
Seminarleitung
Caroline von Taysen
Dipl. Psychologin, Netzwerk Stimmenhören e. V.
Christine Hanebeck
Diplompsychologin, systemische Supervisorin (DGSv), langjährig tätig in der teilstationären und ambulanten Krisenarbeit und einer Rund-um-die-Uhr betreuen Wohneinrichtung für erwachsene Menschen mit psychischen Erkrankungen.
Veranstaltung weiterempfehlen
S-201-0917-7888
Dauer
16 Unterrichtseinheiten
Kosten
Regulär 508,– €, Mitglieder 420,– €
Ort
Den Durchführungsort veröffentlichen wir ca. 2 Wochen vor der Veranstaltung.
Was hat das alles mit mir zu tun? Gefühle, Selbstreflexion und Machtverhältnisse in der psychiatrischen Arbeit / NEU
Seminar
Tagtäglich sind wir damit beschäftigt, wie wir unseren Klient*innen gegenüber hilfreich sein können. Dabei richten wir den Fokus gerne darauf, über deren Verhalten und vermeintliches Erleben zu sprechen.
In diesem Seminar beschäftigen wir uns jedoch schwerpunktmäßig mit unseren eigenen Fähigkeiten zur Beziehungsgestaltung. Diesen Gestaltungsraum zwischen den Menschen, die Hilfe in Anspruch nehmen und uns Helfenden wollen wir ins Zentrum unserer Aufmerksamkeit stellen und den »Blick hinter unsere eigenen Kulissen« wagen.
Obwohl Selbstreflexion und der Umgang mit Gefühlen in aller Munde sind, arbeiten wir immer noch in einem Hilfesystem, das die Gefühlsregulation stärker in den Vordergrund rückt als den Versuch, Gefühle besser wahrzunehmen, zu verstehen, und auszudrücken. Insbesondere bei Menschen mit Psychoseerfahrung oder Borderlinemustern kommen wir aber mit unseren eigenen Gefühlen regelmäßig an unsere Grenzen. Hinzu kommen gegebene institutionelle Machtverhältnisse, die die Arbeit mit unserer Klientel entscheidend prägen, die in ihrer unterschiedlichen Ausprägung und Wirkmacht jedoch selten thematisiert werden.
Dieses Seminar lenkt unsere Aufmerksamkeit vom Wohlergehen unserer Klient*innen auf unser eigenes Befinden. Es regt eine Auseinandersetzung damit an, was all die genannten Aspekte speziell mit uns zu tun haben.
In Vortrag, Diskussionen, selbstreflexiven Kleingruppenübungen und Rollenspielen vertiefen wir folgende Inhalte:
» Beziehungsgestaltung: Was bedeutet es, ein »wahrhaftiges« Gegenüber zu sein?
» Professionelle Nähe und Distanz – was verstehen wir darunter?
» Bei ungleichen Machtverhältnissen »Arbeit auf Augenhöhe«: (wie) kann das funktionieren?
» Welche Bedeutung hat ein guter Umgang mit den eigenen Gefühlen (wie z. B.: Ohnmacht, Angst oder Ärger)? Wie kann dieser in der praktischen Arbeit aussehen?
» Was lösen speziell Menschen mit Psychoseerfahrung und Boderlinemustern bei uns aus?
Seminarleitung
Caroline von Taysen
Dipl. Psychologin, Netzwerk Stimmenhören e. V.
Christine Hanebeck
Diplompsychologin, systemische Supervisorin (DGSv), langjährig tätig in der teilstationären und ambulanten Krisenarbeit und einer Rund-um-die-Uhr betreuen Wohneinrichtung für erwachsene Menschen mit psychischen Erkrankungen.
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S-201-0917-7888
Do, 17.09.2026 09:30 Uhr
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Fr, 18.09.2026 17:00 Uhr
Dauer
16 Unterrichtseinheiten
Kosten
Regulär 508,– €, Mitglieder 420,– €
Ort
Den Durchführungsort veröffentlichen wir ca. 2 Wochen vor der Veranstaltung.

