Wiedereingliederung und qualifizierte Assistenz nach Maßregelvollzug
Seminar mit Exkursion
Mi, 07.07.2027 09:30 Uhr
—
Do, 08.07.2027 17:00 Uhr

Für Mitarbeitende aus Psychiatrie und Behindertenhilfe
Die Gemeindepsychiatrie sieht sich mit der Aufgabe konfrontiert, für entlassene Personen aus dem Maßregelvollzug geeignete »Empfangsräume« in verschiedenen Betreuungskontexten anzubieten. Rasant gestiegene Patientenzahlen und eine allerorten geplante Regionalisierung der Unterbringung erfordern eine kompetente Nachsorge vor Ort. Doch die forensische Psychiatrie ist nicht nur für eine verschreckte Öffentlichkeit, sondern auch für Mitarbeitende sozialpsychiatrischer Einrichtungen oft ein »Buch mit sieben Siegeln«.
Das Seminar bietet Information und erste praktische Anleitung für eine sichere Beziehungsgestaltung zur forensischen Klientel. Skepsis, Gefühle der Angst und Überforderung sollen abgebaut werden.
Neben ausführlicher Information über Rahmenbedingungen und zentrale Inhalte des Maßregelvollzuges steht die Vermittlung eines professionellen Umgangs mit der Klientel im Vordergrund.
Bewährte sozialpsychiatrische Arbeitsweisen sollen um das spezifische forensische Know-how ergänzt werden, um die Übergangsphase von »drinnen« nach »draußen«
- fachgerecht zu begleiten
- ein geeignetes Setting in der Einrichtung aufzubauen und dabei in einem institutionsübergreifenden Team zusammenzuarbeiten (Netzwerkarbeit) und
- sich an Risikoeinschätzung und Prävention zu beteiligen.
Am 2. Tag wird dazu eine Exkursion in das Forensische Wohnprojekt der GsbW (Gesellschaft für soziales und betreutes Wohnen bR) in Berlin-Lankwitz durchgeführt. In Gesprächen mit Mitarbeitenden und Patient*innen wird das spezifische Behandlungs-Setting dargestellt und erlebbar gemacht. Die praktischen Erfordernisse forensischer Überleitung werden diskutiert, auch um neue bzw. vertiefte persönliche und fachliche Kooperationen zwischen den Leistungsanbietern zu ermöglichen.
Für wen eignet sich dieser Kurs?
- Mitarbeitende aus Sozialpsychiatrie und Behindertenhilfe, die entlassene Personen aus dem Maßregelvollzug begleiten
- Fachkräfte in sozialpsychiatrischen Einrichtungen mit Berührungsängsten gegenüber forensischer Klientel
- pädagogische und pflegerische Fachkräfte, die an Netzwerkarbeit und institutionsübergreifender Zusammenarbeit interessiert sind
- Mitarbeitende, die sich an Risikoeinschätzung und Prävention beteiligen möchten
- alle, die sich fachlich mit forensischer Nachsorge auseinandersetzen möchten
Was lernen Teilnehmende im Kurs?
- Rahmenbedingungen und zentrale Inhalte des Maßregelvollzugs
- professioneller und sicherer Umgang mit forensischer Klientel
- Abbau von Skepsis, Angst und Überforderung im Kontakt mit forensischen Patient*innen
- fachgerechte Begleitung der Übergangsphase von »drinnen« nach »draußen«
- Aufbau eines geeigneten Settings und institutionsübergreifende Netzwerkarbeit
- Beteiligung an Risikoeinschätzung und Prävention
- praktische Einblicke durch die Exkursion in ein Forensisches Wohnprojekt
Kursleitung
Friedhelm Schmidt-Quernheim
Dipl.-Päd., Therapeut im stationären Maßregelvollzug, Aufbau Forensischer Ambulanzen im Rheinland, wissenschaftliche Tätigkeit am Forensischen Institut Uniklinikum Essen, Referent für Nachsorge beim Landesbeauftragten Maßregelvollzug, Ministerium für Gesundheit NRW
Weitere Angebote im ...
Themenbereich Recht, Sozialrecht und aktuelle Herausforderungen
Veranstaltung weiterempfehlen
S-201-0707-8153
Dauer
16 Unterrichtseinheiten
Kosten
Regulär 556,– €, Mitglieder 460,– €
Ort
Den Durchführungsort veröffentlichen wir ca. 2 Wochen vor der Veranstaltung.
Wiedereingliederung und qualifizierte Assistenz nach Maßregelvollzug
Seminar mit Exkursion
Für Mitarbeitende aus Psychiatrie und Behindertenhilfe
Die Gemeindepsychiatrie sieht sich mit der Aufgabe konfrontiert, für entlassene Personen aus dem Maßregelvollzug geeignete »Empfangsräume« in verschiedenen Betreuungskontexten anzubieten. Rasant gestiegene Patientenzahlen und eine allerorten geplante Regionalisierung der Unterbringung erfordern eine kompetente Nachsorge vor Ort. Doch die forensische Psychiatrie ist nicht nur für eine verschreckte Öffentlichkeit, sondern auch für Mitarbeitende sozialpsychiatrischer Einrichtungen oft ein »Buch mit sieben Siegeln«.
Das Seminar bietet Information und erste praktische Anleitung für eine sichere Beziehungsgestaltung zur forensischen Klientel. Skepsis, Gefühle der Angst und Überforderung sollen abgebaut werden.
Neben ausführlicher Information über Rahmenbedingungen und zentrale Inhalte des Maßregelvollzuges steht die Vermittlung eines professionellen Umgangs mit der Klientel im Vordergrund.
Bewährte sozialpsychiatrische Arbeitsweisen sollen um das spezifische forensische Know-how ergänzt werden, um die Übergangsphase von »drinnen« nach »draußen«
- fachgerecht zu begleiten
- ein geeignetes Setting in der Einrichtung aufzubauen und dabei in einem institutionsübergreifenden Team zusammenzuarbeiten (Netzwerkarbeit) und
- sich an Risikoeinschätzung und Prävention zu beteiligen.
Am 2. Tag wird dazu eine Exkursion in das Forensische Wohnprojekt der GsbW (Gesellschaft für soziales und betreutes Wohnen bR) in Berlin-Lankwitz durchgeführt. In Gesprächen mit Mitarbeitenden und Patient*innen wird das spezifische Behandlungs-Setting dargestellt und erlebbar gemacht. Die praktischen Erfordernisse forensischer Überleitung werden diskutiert, auch um neue bzw. vertiefte persönliche und fachliche Kooperationen zwischen den Leistungsanbietern zu ermöglichen.
Für wen eignet sich dieser Kurs?
- Mitarbeitende aus Sozialpsychiatrie und Behindertenhilfe, die entlassene Personen aus dem Maßregelvollzug begleiten
- Fachkräfte in sozialpsychiatrischen Einrichtungen mit Berührungsängsten gegenüber forensischer Klientel
- pädagogische und pflegerische Fachkräfte, die an Netzwerkarbeit und institutionsübergreifender Zusammenarbeit interessiert sind
- Mitarbeitende, die sich an Risikoeinschätzung und Prävention beteiligen möchten
- alle, die sich fachlich mit forensischer Nachsorge auseinandersetzen möchten
Was lernen Teilnehmende im Kurs?
- Rahmenbedingungen und zentrale Inhalte des Maßregelvollzugs
- professioneller und sicherer Umgang mit forensischer Klientel
- Abbau von Skepsis, Angst und Überforderung im Kontakt mit forensischen Patient*innen
- fachgerechte Begleitung der Übergangsphase von »drinnen« nach »draußen«
- Aufbau eines geeigneten Settings und institutionsübergreifende Netzwerkarbeit
- Beteiligung an Risikoeinschätzung und Prävention
- praktische Einblicke durch die Exkursion in ein Forensisches Wohnprojekt
Kursleitung
Friedhelm Schmidt-Quernheim
Dipl.-Päd., Therapeut im stationären Maßregelvollzug, Aufbau Forensischer Ambulanzen im Rheinland, wissenschaftliche Tätigkeit am Forensischen Institut Uniklinikum Essen, Referent für Nachsorge beim Landesbeauftragten Maßregelvollzug, Ministerium für Gesundheit NRW
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S-201-0707-8153
Mi, 07.07.2027 09:30 Uhr
—
Do, 08.07.2027 17:00 Uhr
Dauer
16 Unterrichtseinheiten
Kosten
Regulär 556,– €, Mitglieder 460,– €
Ort
Den Durchführungsort veröffentlichen wir ca. 2 Wochen vor der Veranstaltung.

